Der Kappenabend ist ein fester Termin im Kalender der Burgschützen Ebermannsdorf. So konnten auch dieses Jahr am Faschingswochenende wieder allerlei bunt gekleidete Gestalten im Schützenheim angetroffen werden, statt der erwarteten hart trainierenden Schützen. Diese feierten gemeinsam Fasching und kürten ihre neuen närrischen Würdenträger.
Nach der Begrüßung durch Schützenmeister Thomas Kryschak übernahm nicht wie gewohnt Stefanie Kryschak das Wort, sondern ihr Stellvertreter Franz Pfab. Dieser freute sich über die große Teilnehmerzahl von insgesamt 22 Schützinnen und Schützen, die um die Königswürde gekämpft hatten.
Hierbei ging es nicht wie üblich darum, möglichst viele Ringe zu erzielen, sondern möglichst wenige. Auch dies ist nicht so einfach, denn ein Treffer komplett außerhalb der Scheibe wurde mit 10 Ringen bestraft. Das bestmögliche Ergebnis waren somit 10 Ringe.

Die neue Faschingsliesl erzielte mit 31 Ringen das niedrigste Ergebnis im gesamten Teilnehmerfeld. Renate Holzner sicherte sich diesen Titel vor den beiden Faschingsburgfräulein Ruth Kryschak (45 Ringe) und Emma Demelt (70 Ringe). Bei den Männern ging es etwas enger zu. Mit 34 Ringen konnte Marco Straub hier das niedrigste Ergebnis erreichen und trägt damit den Titel Faschingskönig. Ihm zur Seite stehen die beiden Faschingsritter Mathias Scheeler (44 Ringe) und Albert Holzner (48 Ringe).
Und auch die Jugend bekam einen neuen Faschingshofstaat. Dieser besteht vollständig aus Lichtschützen. Faschingsjugendliesl wurde mit einem Ergebnis von 52 Ringen Isabella Straub. Neuzugang Jakob Sturm konnte sich gegen seine Konkurrenten durchsetzen. Er erzielte 43 Ringe und ist somit Faschingsjugendkönig. Die beiden Faschingsjugendritter sind Lukas Mandl (53 Ringe) und Lukas Peter (57 Ringe).
Ein Pechvogel darf nicht fehlen. Dies muss nicht zwangsweise der Schütze mit den meisten Ringen sein, dieses Mal war er es aber. Dieter Demelt erzielte die maximal möglichen 100 Ringe – ein Ergebnis über das jeder Schütze in einem normalen Wettkampf überglücklich wäre, beim Faschingsschießen jedoch nicht.
Mit den von den Würdenträgern gesponserten Wurst- und Spitzelketten sowie Kraut feierten die Burgschützen dann noch ihren Faschingsabend und genossen die närrische Zeit.